Vielleicht ist es irgendwann an der Zeit, die Stadt zu verlassen.
Vielleicht wird ist es irgendwann wichtig sein, die Stadt hinter sich zu lassen, bevor sie einen auffrisst, bevor sie einen verletzt, bevor sie einen ueberwaeltigt. Vielleicht ist es irgendwann Zeit, sich einzugestehen, dass man die Stadt nicht mehr jeden Tag erleben moechte.
Weil sie so unglaublich schnell ist, weil sie dicht gefuellt mit Menschen und Leben ist, weil sie einen ueberholt, weil sie niemals anhaelt, weil sie einen ueberfordert, weil sie nach so vielen Jahren ueber einen triumphiert, weil sie viel aelter als man selbst ist und viel mehr Kraft hat als jedermann. Weil sie nur spoettisch laechelt, wenn man sie verlaesst. Weil es sie nicht stoert, wenn man geht. Weil es immer jemanden gibt, der kommt.
Weil sie ueber die Jahre haerter geworden ist, weil sie einen jeden Tag daran erinnert, dass das Leben nicht so einfach ist, wie man meinte, dass es sein wuerde, damals, vor vielen Jahren.
Vielleicht muss ich irgendwann darueber nachdenken, die Stadt als eine Liebe meines Lebens zu verlassen, um mich daran zurueck zu erinnern, an das Schoene, an das Wunderbare, and das Bewegende, an das Liebevolle, an das Leidenschaftliche. Bevor es haesslich, gemein und boese wird.
Irgendwann ist es an der Zeit. Nichts ist endlos.

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