Fuer jung und alt, Anfaenger wie Fortgeschrittene, Englaender, Europaeer und andere, Mensch und Tier, straight and gay, kostenfrei, versteht sich, die Reihenfolge ist zufaellig.
Folgende Lokalitaeten sind zur Nahrungsaufnahme geeignet: Das Esszimmer, das restaurant, das Wohnzimmer (vor der Glotze), die Picknickdecke, die Parkbank. Folgende Lokalitaet hat mit Nahrungsaufnahme nichts aber auch gar nichts zu tun: Die Tube. Nein, ich will anderer Leute fast food nicht riechen. Kaffee ist ok.
Auf den Rolltreppen rechts stehen und links gehen. Immer und ueberall und ohne Ausnahme. Auch und gerade an Sonn- und Feiertagen. Ja, gilt auch fuer Amerikaner.
Zeitungen kann man auf zweierlei Art und Weise lesen. Entweder wie ein normales sterbliches Wesen oder so, dass Menschen, die neben einem sitzen, nicht den Hauch einer Chance haben sozusagen ueber der Schulter mitzulesen. Das ist besonders peinlich, wenn man die Metro schmoekert. Denn die kostet nix. Das ist meins, meins, meins!
Keine Panik, wenn der Zug zwischen den Stationen stehen- bleibt. Das kann nicht laenger als eine Stunde dauern. Und was ist das im Vergleich zum Alter der Sonne? Hm?
So you had a couple of bevies, right? Let’s face it, you’re totally and utterly pissed, right? Be careful on the tube mate. Have a safe journey home.
Oi! Blokes! Shut your bloody legs! Breitbeinig auf den Sitzen runzuhaengen ist kein schoener Anblick fuer gegenueber sitzende Reisende. Und es schraenkt den Platz fuer Nachbarsitze ein.
Niemanden ansehen. Kein Augenkontakt. Unhoeflich und nicht erwuenscht. Ist nunmal so.
Die Ansage “mind the gap” ist nicht witzig gemeint. Wer sich darueber amuesiert, deklassiert sich als Tourist, und Londoners finden das gar nicht komisch.
Sich gerade noch durch Tueren quetschen, wenn sie im Begriff sind, sich zu schliessen (die Tueren), ist nicht pfiffig. Die Tueren gewaltsam offenhalten, damit die Kumpels noch reinkommen, ist saudumm. Zumindest finden das der Fahrer, das Personal in der Station und ca. 1000 Mitreisende.
Ein und Ausstieg planen, bitte sehr. Wenn ich weiss, dass ich da und dort aussteige, und der Ausgang am Ende des Bahn- steiges ist - in welchem Teil des Zuges steige ich dann ein? Nicht immer stumpf die Mitte anvisieren.
Keep your bloody belongings with you, damn it! Schon mal einen security alert in einer Station ausgeloest, nur weil man seine Tasche vergessen hat? 5.000 vor der Station wartende neue Freunde! Innerhalb von nur dreissig Minuten.
Grosse Rucksaecke sind im Himalaya ungeheuer praktisch. Nicht so in der Tube. Abnehmen, die Teile! Einmal mit Rucksack umdrehen, und die Oma liegt auf der Fresse. Ist das vielleicht nett?
Die Gaenge in den Stationen sind wie Autobahnen. Und bleibt man auf der Autobahn stehen? Na? Nur auf Parkplaetzen. Vorausschauend und zuegig gehen. Und wir haben hier Linksverkehr, Kinders. Gilt auch fuer Fussgaenger.
Let customers off the train first! Sich auf den Bahnsteigen vor den Tueren zu versammeln, und damit Leute am Aussteigen behindern, ist gleichermassen bescheuert wie nervig.
Die Fahrt planen. Wenn man in einer Station ankommt, die man nicht kennt, einfach nach Schildern orientieren. Man kann sich in London’s Underground nicht verirren. Geht nicht. Ausser man ist super doof.
Ganz ruhig bleiben, die Tube mag manchmal voll aussehen, aber man kommt an allen Stationen auch wieder raus. Einer geht noch, einer geht noch rein…
Keine Sitzdraengeleien. Freiwerdene Sitzplaetze stehen demjenigen zu, der am naechsten steht. Einmal quer durch den Wagen sprinten, nur weil man am Horizont einen freien Sitz erspaeht hat, ist verdammt uncool.
Die rush hour ist fuer erfahrene Pendler. Anfaenger: Finger weg, ausser es ist unvermeidlich. Man mag ja auch keine Sonntagsfahrer, gelle?
Den eigenen Sitz gibt man fuer Schwangere, aeltere Menschen und Blinde oder sonstwie behinderte Menschen auf. Aber definitiv nicht fuer Touristen.
Nicht gleich hinsetzen, manche Leute hinterlassen seltsame Dinge: Kaugummi, Essensreste...
Hey, das ist ja wirklich eine faszinierende Geschichte. Thanks for sharing, you idiot! Leise unterhalten. Wie im Wartezimmer beim Zahnarzt.
Die Lautstaerke von mobilen Musikbeschalleinheiten ist runterzufahren. Die Wahrscheinlichkeit ist ziemlich gering, dass der Mensch neben einem die neueste Napalm Death Scheibe genauso klasse findet wie man selbst.
Haben wir fuer die Tasche vielleicht ein ticket gekauft? Hm? Nein? Was macht das verdammte Mistding dann auf dem Sitz???
Niemals, niemals, niemals einschlafen, auch wenn man noch so besoffen ist. Boese Ueberraschungen sind vorprogram- miert, wenn man dann aufwacht. Endstation (und die letzte tube zurueck ist gerade abgefahren), Kaffeebecher in der Hand, von dem man ziemlich genau weiss, dass er einem nicht gehoert, iPod ist weg...
Im Sommer kann es in den Zuegen schon mal heiss werden. Und ich meine richtig heiss. Nicht rumnoelen, sondern drauf vorbereiten. Das Personal kann auch nichts dafuer. Oder eine Klimaanlage entwickeln.
Taschendiebe! Abstand (wenns denn geht), Taschen schliessen und ueber die Schulter haengen oder beim Sitzen Beine drueber. Koffer nicht zwei Eingaenge weiter parken. Die sind wech, so schnell kann man gar nicht Pop Stolizei sagen.
Sitzplatz planen, ja das ist was fuer Profis. Man kann es abschaetzen, wann ein Platz frei wird. Aber nur nach jahrelangem, hartem, gnadenlosem Training.
Nicht daemlich im Weg rumstehen. Nirgendswo und nirgendwann. Londoners moegen das seltsamerweise ueberhaupt nicht.
Festhalten, immer festhalten, sonst faellt man. Und das mit hoher Wahrschenlichkeit auf jemanden. And hey, guess what? That’s not funny!
Wenn das ticket bei den barriers aus was fuer Gruenden auch immer nicht funktioniert, dann funktioniert es nicht. Es macht also wenig bis gar keinen Sinn, es nochmal zu versuchen und Leute hinter einem aufzuhalten. Get assistance.
Die Tube ist kein fahrender Muelleimer. Die einzigen Dinge, die man in der Tube lassen sollte, sind Zeitungen.
Keine sportlichen Uebungen an den Haltestangen. Ich kann jedenfalls in Turnvater Jahns Memoiren nichts ueber die Tube finden. Und der sollte es wissen.
Wenns voll wird, zusammenruecken und nicht stur stehen- bleiben, nur weil es einem dort gefaellt, wo man gerade steht.
Zuegig durch die ticket barriers. Weder davor noch danach stehenbleiben. Tickets vorher rausholen. Lange vorher. Lange genug vorher.
Das mit dem Rennen-um-den-Zug-noch-zu-kriegen ist so eine Sache. Viele packen sich dabei sowieso nur aufs Maul. Vor allem im Winter. Ich machs eher selten.
Stand behind the yellow line! Warum wohl? Nur so zum Spass? Nein, die Idee ist, man will im Zug mitfahren und nicht unter selbigem liegen.
Mind the gap. Ja, ja, alter Hut. Aber manchmal sind die gaps wirklich breit, und diverse Schwachkoepfe haben damit immer noch Probleme. Ich weiss ja nicht wieso, aber einige Bahn- steige wurden in einer Kurve gebaut. No that’s what we call a gap!
The tube is not you bloody living room. Beine uebereinander schlagen ist ja sooo elegant, aber fehl am Platze, wenn Menschen zwischen den Sitzen stehen.
Eltern: Koennt Ihr euren kids bitte beibringen, in den Stationen nicht fangen zu spielen? Wenn sie dann auf den stromfuehrenden Schienen gebraten werden, ist das Gejammer gross.
Sperriges Gepaeck hat in den normalen ticket barriers nix zu suchen. Regelmaessig bleiben Leute stecken und nerven damit alle. Get assistance. Alle Stationen haben Ausgaenge fuer Kinderwagen und grosse Koffer.
Gar nicht erst nach Muelleimern suchen, es gibt naemlich keine.
Nicht nebeneinander sondern hintereinander heisst das Zauberwort. Gehen. In den Stationen. Weil man sich sicher sein kein, dass mindestens einer einen ueberholen moechte. Wie war das mit der Autobahn?
Die einzigen Menschen, die in der Tube am Bier nuckeln sind entweder Geordies oder Touristen.
In einigen Stationen wie z.B. Bank kann der Weg zwischen den verschiedenen Tube lines laenger sein als die Reise im Zug. Vorher schlau machen.
Wochenende! Bitte beachten! Wartungsarbeiten. Manche Stationen sind geschlossen, und die eine oder andere line ist ausser Betrieb.
Is this phone call really necessary? Dem Himmel sei Dank, die Teile funktionieren nur overground. Noch.
Smile, you're on camera. Don't forget.
Weirdos aus dem Weg gehen und sich nicht provozieren lassen. Es bringt einfach nichts. Chill mate, it ain’t worth it.
Vertikale Haltestangen sind nicht zum Anlehnen gedacht sondern zum Festhalten. Nicht umsonst heissen sie nicht Anlehnstangen. Einer kann sich anlehnen, aber fuenf koennen sich festhalten. Do the maths, twit!
Londoner Underground Zuege haben eine automatische Anfahrsperre. Die wird aktiviert, wenn man sich von innen heftigst gegen Tueren lehnt, waehrend der Zug die Station verlaesst. Was lernen wir daraus?
Word of advice. Folgende lines kann man schlicht vergessen: Circle, Hammersmith & City und District.
Gut, der Zug ist mal wieder voll und man steht direkt an einer Tuer. Man kommt irgendwo an und will nicht raus. Aber andere hinter einem wollen raus. Was gilt es zu tun? Genau, 100 von 100 moeglichen Punkten. Man bleibt nicht stehen wie ein Rausschmeisser an der Bar sondern man verlaesst kurzfristig den Zug, um dann gleich wieder einzusteigen. Macht Sinn oder?
In so mancher Station befoerdern Lifte die Reisenden zurueck zum Tageslicht. Mensch, das ist ja ein toller Lift, da geh ich mal rein und bleib gleichmal in der Mitte stehen. Nein, nochmal versuchen. Zusammenruecken, man verbringt ja nicht Stunden in den Dingern.
Say sorry – and mean it. Anrempeln kann passieren. Sich nicht dafuer entschuldigen ist einfach stillos.
Trau keinem Menschen. Trau keinem Menschen. Trau keinem Menschen. Trau keinem Menschen.


Brilliant! Kannst du auch eine Englische Fassung davon produzieren? Wäre super!
Posted by: Daniel | 07/03/2005 at 19:54
Das sollte auf der Rückseite des Tube-Travel-Planners stehen!
Hast aber was vergessen:
Das Ticket *einmal* in die Ticket-Barriers stecken. Auch beim zweiten, dritten, und vierten mal wird es nicht gelesen, wenn es beim ersten mal nicht geklappt hat. Definitiv.
Die Leute in der Schlange hinter dir werden es dir danken, wenn du dich vertrauensvoll an die Staff wendest.
Posted by: Michael Dornieden | 07/03/2005 at 20:16
I could use your advice ofcourse, but I don't trust you ...
See if I can translate this into Dutch, it's especially relevant to Dutch tourists, as they are the most ignorant of the lot ...
Posted by: minispace | 07/03/2005 at 20:24
Und auf Grund solcher Beiträge lese ich dein Blog :o)
Ich hab zwar bisher nur Bekanntschaft mit der Pariser Metro gemacht, aber bis auf den Passagierfüllstand in den Zügen
ist es da wohl dasselbe. Naja, vielleicht sind die Menschen freundlicher.
Mit der Anleitung kann ich ja eigentlich auch nix mehr falschmachen, wenn es mich dann endlich mal nach London verschlägt.
Posted by: ophely | 08/03/2005 at 11:35
Und was macht man in der Tube wenn man die letzte Bahn verpasst hat und von einem verrueckten Moerder gejagt wird, haeh?
http://www.themoviebox.net/movies/2005/0-9ABC/Creep/main.php
Posted by: frank | 08/03/2005 at 12:02
District und Circle Line sind zwar nicht die tollsten, aber dafuer kann man an der Seite wenigstens aufrecht stehen!
Ansonsten: Spitzenartikel!
Posted by: Seb | 08/03/2005 at 13:14
Und was ist, wenn der Cadbury-Automat mein Geld klaut, darf ich dann dagegen treten?
Posted by: Maik | 08/03/2005 at 13:21
Ne englische Version gibts hier:
http://solo2.abac.com/themole/tuberules.html
Maik, es ist beinahe schon Deine heilige Pflicht, den Cadbury Automaten zu strafen
Posted by: Konstantin | 08/03/2005 at 14:05
Meine Herren, muss dir in London langweilig sein. Würde jemand das selbe über Berlin schreiben (ja, ich weiß, das ist viel kleiner als London), würden alle SPIESSER schreien.
Posted by: IB | 08/03/2005 at 14:49
Ähm, vor allem finde ich, dass die Bahn in Berlin ein Luxus gegen die Dingens in London ist. Trotz Schienenersatzverkej´hrs, der fast immer irgendwo zu finden ist.
Posted by: Andi | 08/03/2005 at 16:01
"Meine Herren, muss dir in London langweilig sein. Würde jemand das selbe über Berlin schreiben (ja, ich weiß, das ist viel kleiner als London), würden alle SPIESSER schreien."
Vielleicht weil in Berlin keiner das Wort Ironie kennt?
Posted by: frank | 08/03/2005 at 17:45
Konstantin, deine Comments klappen nicht, ich krieg immer:
Invalid URL 'http://zeigermann.com/cartoonist/'
Da is nix invalid, das gibts.
Posted by: The Cartoonist | 08/03/2005 at 22:20
Aha. Ohne URL gehts also. Bugger this. Also: sehr witzig, der Eintrag. Ich muß nur beim Fußgänger Linksverkehr widersprechen - den gibts nicht. Stattdessen herrscht in der Tube der Fußgänger Anarchie Verkehr, grundsätzlich. Was uns wiederum auf das Thema bringt, daß die hiesigen Einwohner auch gar nicht richtig Englisch sprechen, bzw von ihrer eigenen Sprache keine Ahnung haben. Aber genug davon.
Posted by: The Cartoonist | 08/03/2005 at 22:25
herrlich. da ich pariser metro, wie londoner tube kenne trifft alles haargenau zu. danke für die für mich schon sentimentale erinnerung und diesem kleinen kick.
Posted by: mai | 09/03/2005 at 08:00
nun ja, die meisten dieser rules gelten doch überall auf der welt, egal in welchem öffentl. verkehrsmittel, oder?
Posted by: Clavain | 09/03/2005 at 10:39
@ Frank
Die Rhetorik des Beitrages mag dann und wann ironisch sein, der Inhalt sicherlich nicht. Oder liege ich da falsch, lieber Londonleben-Verfasser?
P.S. Deutschland und insbsondere Berlin ist die Ironie-Hölle schlechthin.
Posted by: IB | 09/03/2005 at 11:13
Alles toternst hier. Was glaubt Ihr denn?
Posted by: Konstantin | 09/03/2005 at 11:21
Hm... Diese Antwort lässt mich jetzt an meiner Theorie zweifeln. Fakt bleibt: Würde jemand seitenlang einen Verhaltenskodex für die Benutzung der Beliner-Verkehrsbetriebe aufstellen, würde ihm das als urdeutsche Kleinkariertheit oder fanatischer Ordnundssinn ausgelegt werden.
Posted by: IB | 09/03/2005 at 13:17
naja eye contact und weitere contacts finde ich gerade in der Londoner tube spannend
Posted by: der Aufreisser | 09/03/2005 at 14:36
Und immer eine Flasche Wasser dabei haben.
Posted by: Maxx | 09/03/2005 at 18:55
Wasser ist sehr wichtig.
Posted by: Konstantin | 09/03/2005 at 20:10
IB, Du musst Dir klar machen, die Tube beeinflusst das Leben hier sehr viel mehr, als die Berliner Bahnen. Ich hab Glueck und verbringe lediglich eine Stunde pro Tag in der Tube. Hunderttausende sitzen jeden Tag bis zu drei Stunden in der Tube. Da zaehlt jede verdammte Minute. Besonders abends. Das mag "urdeutsch" klingen, aber in Wahrheit bin ich hier nicht der erste mit einer Liste. Es gibt sehr viel mehr davon, alle von Englaendern zusammengefasst (siehe weiter oben in den Kommentaren).
Dazu kommt die schlichte Tatsache, dass vieles hier (einschliesslich der Dimensionen der Gaenge) bis zu 100 Jahre alt ist. In anderen Worten, dermassen zu klein und zu alt, um mit der Anzahl der Pendler klarzukommen.
Posted by: Konstantin | 09/03/2005 at 20:21
Sind die Pendler derart gewachsen in den letzen 100 Jahren? Muss wohl mit den langen Deutschen zu tun haben.
Anyway, einen hab' ich noch... Ein kreativer Geist hat mal ein Tube-Hinweis-Schild durch geschicktes Rubbeln/Schaben zu folgendem schoenen Satz modifiziert: "Obstruct the doors and be dangerous!"
Much to my amusement ;)
Posted by: Maxx | 09/03/2005 at 23:32
80% dieser Regeln gelten für jedes öffentliche Verkehrsmittel weltweit. Und ich hab bis heute nicht kapiert, warum so viele Menschen zu doof sind, diese einfachen und einleuchtenden Regeln einhalten zu können. Flegelei in Bus/Bahn/Tram ist nun mal eine erhebliche Beeinträchtigung der Lebensqualität. Deshalb ist es alles andere als spießig und kleinkariert, gelegentlich darauf hinzuweisen. Obwohl diejenigen, die es betrifft, wahrscheinlich keine Blogs lesen.
Posted by: Jossi | 12/03/2005 at 13:05
Ja, die Tube ist schon etwas besonders...
In der ersten Februar-Woche war ich mit meinem Sohn in London. Wir hatten in der Tube einen vollen Wagen mit ca. 50 bis 60 Leuten - und darin war Stille. Niemand redete, nichts absolut ruhig, irgendwie gespenstig.
Aber - und da muss ich wohl sagen, das ich das Prinzip nicht ganz begriffen habe: die Fußgänger gehen irgendwie denn doch nicht nuuurrrrr links. Wenn man die Treppen zur Station nimmt, und ein Schwall von Leuten kommt einen entgegen - echt man die gehen auch rechts. Immer wieder verblüfft mich das. Warum machen die das?
Ansonsten - tolle Schreibe.
Gruß an alle, Jürgen
Posted by: Jürgen | 12/03/2005 at 17:17
Super Bericht! Was mir gefehlt hat... Bei unserem ersten Kontakt mit der Tube hatten wir Probleme mit den Barriers. Man steckt das Ticket ja rechts ein und geht links durch. Wir haben das zunächst instinktiv anders herum gemacht. Und ich sag Euch: Es sieht echt doof aus, wenn man die Karte einsteckt mal will rechts durch und links gehen die Türen auf. Bis man das gecheckt hat ist die Barriere natürlich zu...
Was ich in London aber gelernt habe: Es ist genial für den, der es Eilig hat wenn auf der Rolltreppe alle rechts stehen. Warum funktioniert das nur in Deutschland nicht! :((
Posted by: Kai | 24/03/2005 at 08:47
ich musste sehr schmunzeln,der bericht passt wie die faust aufs auge.ja ja london...ich habe dort einige monate gelebt-die tube ist irgendiwe etwas besonderes und du hast es mit deinen worten und deinem witz besonders gut getroffen!
Posted by: annelie | 12/09/2006 at 22:24