Jahrhunderte alte Kochkunst, das Wissen darueber von Generation zu Generation weitergegeben, verewigt in einem indischen Klassiker: Sag Paneer. Und dann kommt der Deutsche daher, der sich sagt, Sekunde mal, ist doch nur Spinat und Kaese, wassollnder Quatsch? Alle indischen chefs, jetzt bitte nicht weiterlesen, denn sogleich folgt das Rezept fuer den bornierten und ungebildeten Europaeer.

Man nehme Spinat, tiefgekuehlt, kein Problem (aber bitte kein Blubb Tinnef, in anderen Worten ohne Sahne). In den Topf damit, etwas Wasser dazu und bei kleiner Hitze koecheln lassen. Kein Salz, noch nicht, erst mal schoen durchkochen. Nebenbei Paneer (aus dem Supermarkt Ihres Vertrauens) in kleine Wuerfel schneiden. Wenn man mag, die Teile in Butter anbraten, muss aber nicht sein. Zurueck zu einem meiner Lieblingsgemuese, dem Spinat. Ich koennt mich reinsetzen in das Zeug (im uebertragenen Sinne). Etwas Tomate in Stuecken aus der Dose und die allseits beliebte spicy Bombay Gewuerzmischung dazu, in ausreichender Menge, plus ein wenig Koriander und ein bischen Chilli Paste. Gut ruehren und nochmal koecheln. Wichtigstes Grunprinzip beim curry: Cook the shit out of it. Jaja, Ihr superwichtigen Ernaehrungswissenschaftler, alle Vitamine ueber den Jordan und so. Essen ist zunaechst mal Genuss, und dann reden wir ueber Naehrwerte. Und ein ganzer verdammter Kontinent kann nicht falsch liegen.
Dann Paneer dazu und wir raten? Genau. Koecheln lassen. Etwas Salz falls gewuenscht und getze ganz wichtig, ordentlich Joghurt rein. Die fette Naturvariante bitte. Nicht dieser alberne fast kein Fett, ich muss abnehmen Schwachsinn. Durchruehren, fertig. Superlecker! Dazu natuerlich Reis. Koennt ich kiloweise in mich reinstopfen.

Und wie war das mit Spinat darf man nicht aufbewahren und nicht am naechsten Tag den Rest essen? Also, ich lebe noch.
Recent Comments