Elephant & Castle. Frueher ein sogenanntes Rowton House, a "poor man's hostel" mit 805 Raeumen. Dann umgebaut und 1971 als Hotel eroeffnet. Vor ein paar Jahren von Firoz Kassam an das Home Office als Unterkunft fuer Ayslsuchende vermietet, von den Bewohnern "hostel from hell" genannt. Und vielleicht schon dieses Jahr die Abrissbirne. Teil des Elephant & Castle regeneration plans.
Update: Hier ein kleiner Erfahrungsbericht, 1997.

och, schade.
koennte man das nicht mit schoenen flats ausstatten und restaurieren?
Posted by: dirk | 26/03/2006 at 22:47
Habe dort 1997 auch mal vier Nächte verbracht. Ein günstiges Hotel, viel Jungvolk auf Klassenreise, für Anfang zwanzig war's okay. Um dauerhaft drin zu wohnen, naja. Schön, nochmal ein paar Infos dazu zu bekommen. Schade, das es der modernen Stadtentwicklung nicht gelingt, solche Gebäude mit Geschichte(n) irgendwie in ihre Pläne zu integrieren.
Posted by: Sjule | 27/03/2006 at 15:07
Zum Abschied gibt's in der Tate Modern ein Projekt: The Elephant Vanishes vom 3. - 7.4.06.
http://www.tate.org.uk/modern/eventseducation/coursesworkshops/theelephantvanishes5209.htm
Posted by: E | 27/03/2006 at 16:37
ja das London Park Hotel, hier hatte ich 1996 den ersten Kontakt mit London und mich ein bißchen in die große Stadt verliebt. Es war unsere Abiturfahrt. Im ersten Zimmer hat es durch das Dach geregnet, ich habe aber zum Glück ein anderes bekommen. Wirklich komisch, da hängen schöne Erinnerungen dran...
Posted by: michael | 29/03/2006 at 09:07
Und was für Erinnerungen da dran hängen..Ich hatte 1997 das Erlebnis mit dem Hotel, bei einer Abschlussfahrt von der Realschule. Die ersten drei Nächte waren auszuhalten, wobei das Frühstück selbst nicht so zu empfehlen war, obwohl wir da evtl auch vllt nur Pech hatten...Kann ja alles sein. Jedenfalls, was ich damals sehr zu bemängeln hatte, war das durchgängige heizungsrohr, was immer voll aufgedreht war, aber nirgends zu verstellen war. Das nächste war, das die Fenster nicht zu öffnen waren. Und als letztes vielleicht noch, das die Sanitären Einrichtungen nur für den ganzen Flur zur Verfügung standen...Also was ich damit sagen will, Gruppenduschen und Gruppenklos. Als Pluspunkt muss ich aber den freundlichen Sicherheitsdienst erwähnen, der Tag und Nacht zum Schutz der Gäste anwesend war. leider hatte unsere Reise in der letzten nacht durch einen Brandanschlag gegen das Hotel ein unschönes Ende genommen...Verletzt wurde zum Glück nur eine Person, aber um es so zu sehen, ein Touristen Hotel, was in Preiskategorien für Jugendgruppen fällt, ist halt oft mit Jugendlichen aus allen Ländern Europas verbucht und ist evtl., wie bei uns damals ein optimales Ziel für Attentate. Aber alles in Allem war es eine schöne Zeit in London und das Hotel ist wunderbar gelegen, nebst der Underground.
Posted by: Timo | 05/07/2006 at 23:31
Die Hütte war unglaublich! Teuer ohne Ende und eine Bruchbude ohne Ende. Im dritten oder vierten Stock war unser Zimmer, die Hälfte des Duschwassers spritzte aus dem Brausekopf an die Wand, oberhalb der Kacheln natürlich. Das war wohl in mehreren Zimmern so, denn im Frühstücksraum regnete es - überall standen Eimer, in die das Wasser tropfte...
Das Gebäude war vielleicht mal toll, aber die Bausubstanz ist (war?) bestimmt total marode.
Schade um ein schönes Gebäude, aber dass da keine armen Touristen mehr in die Falle gehen (ich war 1991 da 10 Tage drin!) ist eigentlich nur gut....
Posted by: Lars | 15/07/2007 at 23:32