Ueber die Verruecktheiten der personalised number plates gab es vor zwei Jahren (meine Guete klingt das alt) schon mal einen Bericht. Eigentlich habe ich mich an den Unfug auch schon lange, lange gewoehnt. Will sagen, wer fuer so einen Quatsch Geld ausgibt, dem ist auch nicht zu helfen, aber natuerlich ist mir das egal. Und schliesslich schadet es keinem. Dieser Tage jedoch fand ich mal wieder ein schoenes Beispiel fuer exquisites money down the drains Verhalten:

Blimey, der Herr ist nicht nur Cheffe sondern auch wichtig! Ja, tut mir leid, aber so etwas koennen nur Kerle verbrechen. Moecht nicht wissen, was das gekostet hat. Und man muss wirklich ne ganze Ecke von dem Teil entfernt sein, um 55 als SS und J als I zu lesen. Die Karre war uebrigens ein Model eines English based manufacturers of luxury automobiles and grand tourers, hergestellt in dem unter anderem wegen exquisitem Kaese bekannten County of Cheshire, currently owned by Volkswagen Group, der manufacturer, nicht der Kaese, mit siebzig Zoll chrome bling bling Felgen. Typical, innit?
Dabei haben diese number plates auch enorme Nachteile. George Best z.B. R.I.P. wurde auf seiner letzten bekanntgewordenen Fahrt unter Einfluss von alkoholischen Getraenken angeblich nur deshalb von den coppers angehalten, weil die sein Nummernschild erkannten. Ein black Mini Cooper mit dem Kennzeichen G18 EST war an dem Abend sein Verderben. Sagt man. Nicht wirklich, booze wars. Aber egal, solche Kennzeichen sind einfach kindisch und erregen nur Aufmerksamkeit. Billige oder falsch-fatale. Find ich.

Na, wenn man eine Karre aus dem Kaese County mit bling bling Felgen faehrt, dann macht das Nummernschild ja nun auch keinen Unterschied mehr.
To each his own.
Posted by: Maxx | 12/05/2006 at 09:22