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Comments

Thought-provoking meeting in dark november? Who was that person that provided food for thought, Konstantin?

One thing's for sure Paul. It was not Nigel Hastilow. He could have been the one though. No, to be perfectly honest, this has been sitting in my 'ideas' folder for quite while. Goes to show.

Oh my, das schüttet Salz in eine Wunde, die gerade sowieso schon brennt.

Ich lebte einige Jahre in England, die Zeitläufte spülten mich zurück auf den Kontinent, mittlerweile habe ich eine(n) fest mit der deutschen Sprache und Kultur verknüpfte(n) Beruf(ung) - dumm nur, daß ich mich nach wie vor auf der Insel an wohlsten fühle, Mentalität und Lebensstil sind mir einfach näher. Das ist ein innerer Widerspruch, der mich manchmal fast zerreißt, und den kaum jemand in meiner Umgebung so wirklich nachvollziehen kann. "Home is where the heart is" - manchmal wünschte ich, ich hätte zwei Herzen, zwei Leben...

Also fuer mich bist Du schon mehr London als Charles Dickens...

Nach Deutschland zurueckgehen kommt fuer mich nicht in Frage. Nicht, dass ich nie darueber nachgedacht habe, aber ich habe einen englischen Ehemann und zwei Kinder, die hier aufwachsen. Wir haben sieben Jahre in London gelebt, dass ist fuer mich auch die laengste Zeit nachdem Abitur.
Jetzt sind wir nach Salisburyt gezogen, wegen der Kinder und der Naehe zu Nanny und Grandad. Aber ich vermisse London und die Zeit da hat mich sehr gepraegt.

die englische Staatsbuergerschaft zu beantragen hat zumindest den Vorteil, dass man dann hier bei jeder Wahl waehlen kann. Gibt es sonst noch einen Unterschied? Eigentlich nicht. Ist nur ein doofes Dokument. Aber irgendwie ist es doch eine grosse Entscheidung. Ich mag London, die Englaender, wohne gerne hier, aber zu Hause bin ich noch immer in Deutschland. Berlin gefaellt mir irgendwie noch besser und in zwei oder drei Jahren bin ich bestimmt wieder zurueck. in 3 Jahren koennte ich natuerlich auch die englische Staatsbuergerschaft annehmen. Aber irgendwie bin ich zu gerne Deutscher. Wir sind naemlich cooler als die anderen. Auch, wenn die Englaender mit grossem Abstand bessere Musik machen.

Wo kann man denn die Englische Staatsbuergerschaft beantragen? Wusste gar nicht dass das geht?

;-)

Danke, Konstantin. Mir geht es nach (ungeplanten) 10 Jahren genau wie Dir.

Funny - I could have written this on January 24, 2006. A day later though, all was changed ;)

(But I would never give up my Dutch passport though.)

@Bernd: ähem, das mit der Musik seh' ich allerdings ein klein bissl anders... ;-)

Vor 13 Jahren bin ich nach Berlin gezogen und fühlte mich im eigenen Land fremd. Eine riesige Stadt, fremde Menschen mit fremden Eigenarten, irgendwie fühlte ich wie Du: eingebrochen in eine geschlossene Gesellschaft. Aber nicht viel später fiel mir schnell auf, daß es ja - ähnlich wie in London - DEN Berliner kaum gibt, eigentlich sind 90% zugezogen. Mal aus einer Nachbargemeinde, mal aus Dresden, Stuttgart, London, Paris, New York, Johannisburg.
Und genau das macht Berlin aus: das Sammelsurium verschiedener deutscher, europäischer und fernerer Kulturen, die erst das große Ganze ergeben. Und genau dies finde ich in London noch viel reizvoller: die Exotik ist um den Faktor 10 größer, die Vielfalt nochmal viel reichhaltiger. Warum sollte ich da als Deutscher mich nicht auch ansiedeln? Wie viele Engländer sind als Ehemalige der Allierten-Streitkräfte in Deutschland geblieben?
Ich habe den Umzug noch vor mir und wohin es mich verschlagen wird, weiß ich noch nicht. Vielleicht wird's Spanien oder Portugal, vielleicht komme ich zu Euch nach London. Das wird das nächste Jahr zeigen. Ich habe mich befreit und bin ungebunden, auf der Suche nach einem neuen Leben in einem neuen Land.
Deutschland ist schön, Deutschland ist groß, aber sehr viele Menschen hier, einen Großteil der Gesellschaft und vieles in der weiten Poliktik mag ich nicht mehr.

Kann man, wenn man die britische Staatsbürgersschaft annimmt, auch CBE werden?

I am the Conservative Party's Prospective Parliamentary Candidate for Halesowen and Rowley Regis. And I like radiohead.

very well spoken Konstantin!

Das ist ein sehr guter Text den du da verfasst hast.Nur den mittleren Teil halte Ich für höchst unglaubwürdig.Ich weiss nicht in was für einer Art "middle-class-bubble" Du lebst,aber dir sollte schon klar sein,dass eine Menge von den sogenannten Immigrants,die Einheimischen kaum respektieren.Nicht jeder hat so viel Respekt vor seinem Gastland wie Du.Das kannst du auf politisch korrekte art so lange leugnen wie du willst,das ist Fakt und zwar in jedem Land in Westeuropa.Ich weiss wovon ich spreche denn ich bin selbst ein Ausländer in Deutschland.Ich hatte in meiner Jugend nur ausländische Freunde und diese haben ganz und gar nicht die Einheimischen respektiert.Wenn man von Integration spricht sollte man sich erstmal die Frage stellen ob eine bestimmte Volksgruppe überhaupt erst den Versuch gemacht hat sich in ihr Gastland zu integrieren und danach kann man erst mit Rassismusanschuldigungen an die Mehrheitsgesellschaft anfangen.Westeuropa verlangt von sich selbst super tolerant zu sein aber komischerweise verlangt Ihr überhaupt nicht,dass Euch jemand toleriert und respektiert.Aber das weisst Du selbst.Lauf doch mal nachts durch Berlin-Kreuzberg oder in Deinem Fall Brixton etc,dann kannst ja mal sehen wie sehr du als whitey respektiert wirst.Das sag ich dir als Ausländer in Deutschland.

Ante, ich glaube wir argumentieren aneinander vorbei. Ich werfe (zumindest in diesem Text) keinem Menschen Rassismus vor. Vorurteile gegenueber Immigranten zu haben bedeutet selbstverstaendlich nicht automatisch Rassismus zu leben.

Ich behaupte auch sicher nicht, es gaebe keine Einwanderer, die sich nicht anpassen wollen. Nichts ist so schoen und fein wie die Theorie. "Multikulti" bedeutet vielfach eben das. Ein schoener theoretischer Traum. Die Wirklichkeit ist anders.

Und ich brauche auch nicht durch Brixton zu laufen, ich lebe in Brent, thank you, und gehoere damit als whitey einer Minderheit an (sofern das irgendeine Bedeutung hat). Brixton in diesem Zusammenhang zu erwaehnen ist vielleicht auch ein wenig cliche, aber egal.

http://www.ft.com/cms/s/0/7ec25f9c-7e70-11dc-8fac-0000779fd2ac.html

http://www.ft.com/cms/s/0/61780532-88a1-11dc-84c9-0000779fd2ac.html

Zwei sehr lesenswerte Artikel, die sich mit den wirtschaftlichen und moralischen Aspekten der Einwanderung befassen.

Ich wohne seit 15 Jahre in Deutschland, Hab ein Super Job und viele freunde, trotz wird das Heimweh immer große. Will nach hause… Mutti hat meine Frau gesagt …You can take the boy out of Wales, but you will never take Wales out of the Boy..

Ich finde den Artikel wirklich gut und ich freue mich schon wirklich aus Österreich auszuwandern (nach dem Präsenzdienst) und nach London zu gehen. Trotzdem habe ich Ängste, in wie fern man akzeptiert wird und wie man sich eine gewisse Lebensbasis aufbauen kann, wenn man auf sich allein gestellt ist.

PS: In England werden die TV-Reporter wenigstens nicht mehr diesen grässlichen deutschen Akzent beim Englisch reden haben und auch nicht alles falsch übersetzen :)

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