"Isambard Kingdom Brunel was one of the most versatile and audacious engineers of the 19th century, responsible for the design of tunnels, bridges, railway lines and ships."
So steht es geschrieben, also ist es wahr. 1806 in Portsmouth geboren war Brunel zunaechst mal Sohn von Marc Isambard Brunel, seines Zeichens Ingenieur, wie der Vater so der Sohn und, aehm, irgendwie halber Franzose. Weil der Vater eigentlich, Franzose und so, war, per Geburt, aber das vergessen wir mal schnell, geboren in Portsmouth, Brite, klare Sache.
Marc Isambard tat seinem Sohn einen grossen Gefallen, wie ich finde, als er ihm den Namen Isambard Kingdom gab. Das klingt doch prachtvoll, oder? Ich kann mich, was das angeht, nicht wirklich beschweren, ich weiss, aber Kingdom als zweiter Name? Ich nehme uebrigens natuerlich nur an, dass der Vater fuer den Namen verantwortlich zeichnete, ob die Ehefrau dazu etwas zu sagen hatte? Sicher nicht.
Wo war ich? Ingenieur, genau. Isambard Kingdom Brunel konstruierte bzw. war fuer den Bau oder das Design von unter anderem folgen Projekten zustaendig:
Nicht schlecht fuer jemanden, der 53 Jahre alt wurde, finde ich. Verflucht gut, um es mal klar zu sagen. Tunnel, dann halt ein paar Bruecken, Gottchen, kann ich auch mal Schiffe bauen.
Ich habe Burgen aus Legosteinen gebaut. Mit geheimen Raeumen unter Falltueren, na toll. Dann gab es noch die mit fischertechnik erschaffenen Kraene. Deren Statik oder wie man das nennt allerdings suchte ihresgleichen, oh yeah. Das war's dann aber auch.
Bis zu 40 Zigarren am Tag hat er angeblich geraucht, kein Wunder, dass der Schlag ihn traf, mit so viel Macht, dass er das Leben diesen begnadeten Menschen beendete. Und im wunderschoenen Kensal Green Cemetery findet man das eher bescheidene Familiengrab der Brunels.

ha! das Bild mit Brunel habe ich mir im V&A als Postkarte gekauft!
Posted by: Evelyn | 10/08/2009 at 09:38