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Ein wahrhaftes Sammelsurium.......

Hach, ich hab' mal während meines Studiums einen Zeitungsartikel über das Museum übersetzen müssen und hab' so zum ersten Mal davon gehört. Seitdem ist Sir John Soane's Museum auch einer meiner absoluten Lieblingstipps für alle London-Besucher!!! Durch besagte Übersetzung habe ich erstmals das Wort memorabilia und dann die richtige Aussprache von sarcophagus gelernt... ;-)

Ich empfehle das "late opening" bei Kerzenschein (einmal monatlich). Wahrlich magisch.

Klasse, Anika, davon hab ich gelesen, magst Du etwas mehr davon erzaehlen?

Stimme dir vollkommen zu und bin erfreut, das Museum hier beschrieben zu sehen. Auch bei mir ein fester Bestandteil im London Besuchsprogramm, hat bei fast allen enthusiastische Reaktionen hervorgerufen (und es waren fast ausschließlich Nicht-Architekten). Ich finde vor allem, daß es auf fast unvergleichliche Weise 'quintessentially British' ist: a) ich könnte mir ein ähnliches Haus/ähnliche Sammlung in keinem anderen kulturellen Kontext vorstellen, und b) kenne ich kaum ein anderes Haus, welches in ähnlicher Weise, nun ja, solch ausgeprägt britische Züge trägt, welches so humorvoll und quirky einerseits, so ernsthaft und wohlüberlegt andererseits, dort selbstverliebt da self-mocking, vor allem aber so persönlich und großzügig ist.
Die Piranesi Juwelen hinter dem Hogart Zyklus zu 'verstecken' macht zwar einereseits Sinn vom konservatorischen Standpunkt aus, ist aber vom kuratorischen Standpunkt aus eine Paarung, die absolut ihresgleichen sucht (ich habe zumindest noch nirgendwo anders Ähnliches gesehen).
Über das allmonatliche 'late opening' (im Winter übrigens besser, und immer FRÜH anstellen kann ich die Teilnahme an der jährlichen John Soane Society lecture empfehlen - danach gibt's drinks reception im Museum, bei Kerzenlicht und ohne Massenauflauf...
One of my absolute favourites.

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