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06/07/2014

Comments

Frieder Kraus

Hallo Mr. Binder,
habe mir Gedanken gemacht, ob die Entwicklung der Immobilienpreise in
Metropolen ein neues Phänomen sind.Nein! Über horrende Mieten für
bessere Löcher klagte man auch im kaiserlichen Rom ständig. Auch das Reiche viele Wohnsitze hatten und darum viele Stadthäuser lange Zeit nicht genutzt wurden, passierte schon damals.Und in denGlanzzeiten des britischen Empire hatte der Adel und die Reichen grundsätzlich einen Wohnsitz in London und einen oder mehrere auf dem Land.
Nochmals Danke für Ihre,immer aufs Neue interessante und sympathische, Webside.
Herzliche Grüße aus dem (wesentlich geringer) boomenden u. teuren Düsseldorf! Ihr Frieder Kraus

Patrick

Ich frag mich, wie so viele andere, ehrlich gesagt auch, wie lange das noch so weitergehen kann. Hier in Southwark entstehen, wie schon von Konstantin richtig angedeutet, ueberall neue tower blocks mit Luxuswohnungen (£1.5M for a 1-bed anyone?). Es ist allerdings ziemlich offensichtlich, dass dort niemand wohnt (abends kein Licht in den Fenstern, usw.). Cash-buyers aus China ist das wahrscheinlich egal. Die suchen eine Geld(park)anlage. Vermieten kann man diese Wohnungen wohl kaum. Wer zahlt schon £1000pw (kuerzl. gesehen!) als Miete? Das waeren ueber £4000pcm. Wenn jemand sich das leisten kann, hat er vielleicht £8000 net income, das waeren etwa £200k/year brutto. Das ist auch in London ein extrem hohes (und seltenes) Gehalt. Das groessere Problem scheinen mir eher die first-time buyers zu sein, die sich im Moment fuer ein bog-standard 1-bed flat in Hackney bis ueber beide Ohren verschulden, und die repayments gerade noch so abstottern koennen. Was passiert, wenn ersteinmal die Zinsen steigen...?

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  • © 2001 – 2017 Konstantin Binder.

    London ist gut zu mir gewesen. Ich denke, ich schulde es der Stadt, ab und zu ueber sie zu berichten.

    Est. 15 January 2004.

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