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17/04/2016

Comments

Tobias

Puh, der Post ist ziemlich schockierend für mich. Was passiert denn in London? Kannst du das etwas genauer erklären? Vielleicht in den nächsten Posts?

Emily

Oh.

Sonja

Wow, das ist sehr traurig. Hoffe, du triffst die für dich richtige Entscheidung.
LG Sonja

Fordiebianco

Und ich sach noch...

Marion

Oh weh. London ist ganz schön fordernd und anstrengend - aber auf der anderen Seite bietet die Stadt so viel und hat ihre wunderbaren Seiten. Vor allem, wenn man genau weiß, wo man hinschauen muss. Und das wissen Sie all zu gut, lieber Konstantin. Hört sich traurig an, wenn sogar Sie sich abwenden. Ich drücke Ihnen die Daumen, die richtige Entscheidung zu fällen. Mir fehlt jetzt schon die Nähe zu London, die Sie uns hier in der Ferne oft geschenkt haben.

Frau Miest

Das kommt überraschend. Aber verständlich. Ich hoffe, Ihr findet einen schönen Ort, die Insel hat so viele (wenn sie es denn bleiben soll).

HEBRI

Nach den vielen Liebeserklärungen an die Stadt kommt das jetzt sehr überraschend und plötzlich.

Was ist passiert, was hat sich geändert?

Wünsche auf jeden Fall dass Ihr das finden könnt was Ihr sucht.

Konstantin

Nichts passiert ueber Nacht. Aber es brodelt schon laenger und es ueberrascht mich nicht.

http://www.londonleben.co.uk/london_leben/2010/08/die-liebe-eines-lebens.html

Vielleicht werde ich einfach zu alt fuer London. Das wuerde es erklaeren.

Emily

Ich find London ueberhaupt nicht anstrengend, fand ich auch noch nie. Aber ich hoere das immer wieder. Vielleicht bin ich einfach genau fuer so ein Leben geschaffen?

TOM

Konstantin,Du Schutzheiliger aller,die London so sehr lieben.Lass Deine ' Kinder ' nicht allein.Du warst London.Du bist London.Du wirst es immer sein.Egal,wohin Du ziehst - KOMM BITTE ZURÜCK ! DANN SIND WIR WIEDER GLÜCKLICH !

Harriet

Ich verstehe das genau. Wir haben London nach 13 Jahren verlassen. Es war traurig, aber wir haben es genau so empfunden, wie Du es beschreibst. Exakt so. Das London, was wir geliebt haben, ist eine ewig wunderbare Erinnerung. Beste Grüsse von Harriet (Ehemals Henriettes Inselbote)

Konstantin

Emily, vielleicht bist Du das wirklich.

Tom, I know : )

Harriet, hey, ich erinnere mich an den Inselboten. Gibt's also noch mehr, die es so empfinden. Naja, das ueberrascht mich auch nicht.

Horst

Mein allererster Landlord in London hat immer gesagt:" If a man is tired of London , he is tired of life!"
Das ist allerdings 25 Jahre her, wer weiß, was er jetzt sagen würde.

Ich kann überhaupt nur deshalb noch hier auf dem Land in der Nähe von Hamburg wohnen, wenn ich mind. 1 x
im Jahr 2 Wochen in London verbringe! Freue mich schon auf das nächste Mal im Juli!

Carola Haze

Wir waren bisher immer nur auf Stipvisite in London...das letzte Mal im Juni letzten Jahres und ja, auch uns ist aufgefallen, dass es immer lauter und anstrengender wird, in London unterwegs zu sein. Wenn es uns als nur ab und an mal "Reingucker" schon so geht, wie muss es dann erst für die dort Lebenden sein?
Egal wo man hin geht...Hektik aller Orten und selbst in der Nacht kommt man kaum zu Ruhe.
Auch für mich ist London eine wunderbare Stadt, aber ich kann auch dich verstehen. Ich bin mir sicher, du wirst das Richtige tun. :)

LG
Caro

H

I lived in London for over forty years, but not any more. I loved the city very much, but before I left (two years ago) I had come to feel that it was becoming uninhabitable.

A sad post from you, but fully understandable. Good luck!

Feathers McGraw

Geht mir aehnlich. Ich bin erst 5 Jahre ungefaehr hier aber ich kann es mir auf Dauer nicht (mehr) vorstellen. Wohin ich als naechstes will weiss ich aber auch nicht so genau. I hope the answer presents itself if I keep my eyes open. I'm in no hurry.

Katja

Oh, schade, deine tolle Berichte aus der Stadt werden mir sehr fehlen! Sehr..... :-( Aber ich kann das gut verstehen, denn ich bin auch nicht für ein hektisches Stadtleben gemacht! Ab und an ist London fantastisch, soviel ist sicher und vielleicht bleibst du uns ja erhalten und änderst nur die "Absende- Adresse"?

Auf jeden Fall alles Gute!
Katja

Leser seit 2005

In 10 Jahren wird es wieder eine Million mehr sein. Dabei stehen sie heute schon stundenlang auf dem Oxford Circus, und vor London Bridge Station, trotz wegen Überfüllung geschlossener Gitter.
Oder mal ´rein ins Zentrum - die Tube füllt sich, und wortlos hebt ein Neuer schon mal deine Jacke vom Nachbarsitz hoch – das geht sonst ja nicht schnell genug. Sind`s zwei, bestätigen sie einander dabei mit Lachen auf deine Kosten. Einmal kam einer vom Schlage „Clockwork Orange“, der war jung und gesund und hat jeden im zynischen Beleidigungston um einen Sitzplatz angebettelt. Nur die Duldung von sowas ist noch die alte geblieben, das wird jetzt ausgenutzt.
Nichts an den Schienenwegen lässt sich mehr länger, breiter, höher oder voller machen. Auch nicht mit Geld. Knightsbridge ist kein eleganter Laufsteg mehr, nur jugendliche Autonarren. Wenn‘s keine Ferraris zu sein brauchen, bieten dir das auch tausende Vorstädte dieser Welt.
Dass du dein Wochenende am Samstag und dann nochmal am Sonntag neu umplanen musst, weil wenig fährt und viel repariert wird, wirst du nicht vermissen.
Die übrigen Autofahrer werden zusammen mit ihren Karren immer deutscher. Früher wurde einem per Lichthupe die Vorfahrt geschenkt. Heute Drängeln in jeder einspurigen Geheimtip-Durchgangsstrasse, teils auch schon in der Wohnstrasse.
Gin Palaces mit einmaliger 125jähriger Schreinerarbeit werden ausgeweidet und in Villa Kunterbunt verwandelt. Wo gedeckt ist, muss auch gegessen werden – da musst du erst mal die Bier-Ecke suchen. Das bieten dir Tausend Zentren dieser Welt.
Was immer man tut: mindestens ein Zweiter steht neben einem, der das Gleiche tut und es lieber auf deinem Quadratmeter täte. Dabei rede ich ausdrücklich nicht von den Tourist spots, wo es normal ist. Kreatives, Alternatives kann sich nicht mehr am Stadtrand halten. Alles ausser Buckpal wird in Flats verwandelt.
Deshalb bin ich gern gegangen. Der Mary Poppins-Charme ist weg. In Smithfield ist das Steak überteuert, die Chips kommen senkrecht im Zahnputzbecher, man muss es zentral buchen, damit man nach ein no-shows blacklisted werden kann. 20 %-tips werden anonym und automatisch genommen. Das ganze ist ein Verkäufermarkt, den kannst du auch in erpresserischen Dörfern haben. Ich bin gespannt, was ihr macht. Geniesst ggf. die Suche nach einer neuen Stadt.

Noch ein Leser

Berlin?

Konstantin

Leser seit 2005: fav

Und nein, Deutschland wird es sicher nicht.

Maria Mustermann

Hallo Konstantin,
schade, die Berichte werden mir fehlen, aber ich würde mich freuen wenn sie durch neue aus einem anderen Ort ersetzt werden. In London zu leben kann ich mir nicht vorstellen, aber als Gast bin ich gerne dort. Aus diesem Grund vermute ich dass sich bei mir keine Überdrüssigkeit einstellt. Zum Leben ziehe ich persönlich auch eine kleinere Stadt vor.
Viele Grüße aus Dresden

Minu

Das wäre sehr schade. Ich kann es nachvollziehen, aber ich glaube, das andere London gibt es auch noch. Vielleicht ist es nur nicht mehr so offensichtlich.

Berlinerin

Ich habe London nach 10 Jahren verlassen. Es wurde mir auch alles zu viel. Allerdings bin ich zurück nach Deutschland gegangen und vermisse seitdem London mit einem Gefühl, als drehe man einen Dolch im Magen um. Schon eine Postkarte von Tower Bridge beingt mich oft zum Weinen. Aber ich vermisse ein London, dass es so nicht mehr gibt. Aktuell wird mir Berlin zu viel und ich träume von einem Leben im ruhigeren Yorkshire :-D
Die Zeiten sind wirklich rauer geworden und in London spürt man das viel schneller. Für mich war es in London vorbei als die Bendy Buses und das Self-checkout eingeführt wurden.Viel Glück mit der Suche nach einem ruhigeren Ort.

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