Vor ein paar Monaten kontaktierte ein Gentleman mit dem Namen Croy Devenish-Phibbs den Telegraph mit einer seltsamen Bitte. Devenish-Phibbs schrieb, er haette sich erst kuerzlich in einem Kurs mit dem Internet vertraut gemacht und sei mit 102, bald 103 Jahren Britain's oldest silver surfer. Er sei ausserdem auf der Suche nach Information zu seiner Familie, den Devenish-Phibbs eben. Die website des Herrn sei schon recht gut besucht, man koenne dort auch den aktuellen Stand dieser Suche besichtigen, aber er wolle gern die Oeffentlichkeit aufrufen, ihm weiter behilflich zu sein, und stellte rewards fuer Hinweise in Aussicht.
Hinweise, die vermutlich auf Parkbaenken zu finden seien.
Im May erschien in Time Out ebenfalls ein Artikel. Der Autor hatte von der Geschichte gehoert und kontaktierte Devenish-Phibbs um mehr zu erfahren. Zwischenzeitlich wurden auf der website immer mehr Photos veroeffentlicht, Photos von Parkbaenken, genauer von Gedenktafeln auf Parkbaenken, versehen mit grandios und absurd komischen Inschriften. Hunderte von Devenish-Phibbs wuerden in Britain leben, schrieb Croy Devenish Phibbs, allein, sie wuerden nicht juenger werden, die Zeit waere dringlich. "The Bingo of Eternity is in session – whose number will be called next? With warm regards, Croy Devenish-Phibbs."
In London wurden bisher zwei Gedenktafeln entdeckt, eine davon habe ich abgelichtet.
(click to enlarge)
So weit, so gut. So weit so raetselhaft. Denn wer oder was genau hinter dieser website steckt, vermag keiner zu sagen, keiner ausser dem Gentleman mit dem Namen Croy Devenish-Phibbs. Oh, und er twittert auch, der Herr.
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