Das Koenigreich kaempft seit Jahrzehnten mit einem Vorurteil, was die Menschheit, so wie es scheint, nicht mehr vergessen und ueberdenken mag: British food sei schlecht. Dieses Urteil klingt nicht nur vernichtend, es ist auch so gemeint. Besonders boese Zeitgenossen gehen einen Schritt weiter und behaupten, der Grund dafuer, dass in London die besten Restaurants der Welt zu finden seien, laege einzig an der Schlechtigkeit von British food. Saemtliche Einwanderer taten, nachdem sie in London ankamen, sofort das einzig Vernuenftige. Sie importierten und perfektonierten ihr eigenes Essen, weil sie das britische nicht ertragen konnten. So etwas zu sagen ist sehr gemein. Aber dann wieder, naja, lassen wir das.
Neulich schrieb ich ueber meine Senflust, ich bin mustardoholic, ich gebe es zu. Das brachte mich auf den Gedanken, eine kleine Liste von british essentials zusammenzutragen, ohne die ich eigentlich nicht mehr existieren moechte. Das klingt vielleicht reichlich pathetic, man kann schliesslich von allem moeglichen leben, Aber ein, zwei Marken bzw. Produkte bzw. Substanzen sind mir im Laufe der Jahre ans Herz gewachsen, der verschiedensten Gruende wegen. Und hier sind sie, die Reihenfolge der Erwaehnung tut nichts zur Sache, die Liste ist nicht vollstaendig aber mit Leidenschaft zusammengetragen und daher auch per Definition sehr sehr subjektiv:
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