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11/07/2013

Comments

Ben

Thank you very much Konstantin, Du bringst mich immer wieder zum Schmunzeln. Also mindestens drei Gründe haben die Frage für mich völlig logisch erklärt. *Bildungsbürger*

judith

kann nur nummer drei sein.
beim letzten besuch hab ich jedenfalls ordentlich geflucht. der kalte hahn war zu kalt, der warme nur heiss (was allerdings die nächste überraschung war). händewaschen eben badend, aber zähneputzen mit ausspülen ohne becher war täglich eine massive herausforderung ;)

juliaL49

Ha, ich habe das neulich auch mal recherchiert und es ist einfach Tradition (und billiger). Bei Neubauten mit Rückflussventil (oder wie auch immer die heißen), gilt das mit dem verunreinigten Wasser nicht mehr.

In einem Artikel über das Thema hieß es, dass Churchill bei einem Besuch in Russland in den 1940ern so angetan von dem combined tap war, dass er das von da an überall verlangt hat. Daran sieht man, wie lange das Königreich hinterherhinkt. Aber alles aus Europa ist nun mal böse.

Minu

3, 4, 7, 12 :)
Zu Punkt 8: warum eigentlich dieser niedrige Wasserdruck?


hoponhopoff

Engländer kamen mir immer mit 4+9 (you want to bathe).
Zu 10: das warme Wasser kommt ja oft aus dubiosen Dachtanks, aber dass immer dann eine Mischbatterie verboten wäre und das ganze dann enforced wird, kann ich mir nicht vorstellen

Lehmann

Im Haus meiner Schwiegereltern, Baujahr so irgendwann "vorm Krieg" gab es in dem eher unrestaurierten Teil für uns Kinder auch am Waschbecken getrennte Hähne. Ich habe dann im Urlaub in Griechenland in den 90ern in einem großen Installationsgeschäft einen Wasserhahn entdeckt, den man anstelle dessen montieren konnte und der beide Wasserzuflüsse, unter Beibehaltung der getrennten Ventile, zu einem Ausfluss kombinierte. Das Modell hieß --- Germania.
Der Punkt 8 klingt zwar irgendwie logisch, ist es aber eher nicht. Den geringeren Druck hat ja im Zweifel, auch gerade bei der britischen Installation von Warmwasserbehältern unterm Dach, das warme Wasser und so eher die umgekehrte Wirkung: Das kalte Wasser würde eher in den Warmwasserbereich drücken. Auch in Griechenland sind die sonnenbeheizten Warmwasserbehälter gerne auf dem Dach, na gut wahrscheinlich mit dem gleichen Druck wie das Kaltwassersystem.
Aber zur Sparsamkeit erzieht das System wahrscheinlich schon. Nur im Winter, wenn das kalte Wasser immer zu kalt ist, eher unpraktisch. Aber die Inseln liegen ja im Golfstrom, so kalt wie auf dem Kontinent (oder Russland) wird es da ja nicht.

Noch eine Bemerkung zu den Schlammlerchen: Lerchen sind weiß mit braunen Streifen, also von gleicher Farbe, wie wenn man sich mit heller Kleidung häufiger im Schlamm aufhält.

Blümchen

Danke für diesen wunderbaren Blog. Ich schau hier immer regelmäßig vorbei und hab ihn vielen meiner Kommilitonen empfohlen. Wir studieren alle Anglistik und irgendwann, mei, da packt uns halt das Heimweh. Dankeschön.

Konstantin

16. Klare Sache : )

Bluemchen: danke.

vicky

Ist nicht Boris schuld?

Nicole

Herrlich ist die häufig verwunderte Reaktion, wenn man mit Einheimischen über die Wasserhähne spricht. Einmal hatte ich ein Gespräch, das verlief ungefähr so: "Ja, wie sollen Wasserhähne denn SONST sein?" "Na, ein Hahn mit gemischtem Kalt- und Warmwasser, man kann dann dosieren ob und wieviel heißes Wasser dem kalten beigemischt sein soll." "Ach, die Küchenwasserhähne, die manche haben!" "Ja, nur eben überall im Haus." "Im GANZEN Haus?" "Ja." Letztere Frage war dann mit weit aufgerissenen Augen gestellt- und von einem Blick gefolgt, in dem der Ausdruck "spoiled brat" deutlich sichtbar war.
Ich denke, dass ursprünglich die logischen, technischen Gründe dahinter stecken, aber im alltäglichen Bewusstsein ist noch zuviel von den Gründen 3), 4) und 11) vorhanden, als dass sich da in den nächsten 20 Jahren etwas deutlich ändern wird. Aber so lange haben wir noch etwas zum Amüsieren. Oder manchmal zum Ärgern, wenn wir uns beim Zähneputzen das Maul verbrennen ;-)

3dloser.wordpress.com

es liegt angeblich an dem yu schwachen wasserdruck, den man hier auf der insel hat :D hab ich gehoert!

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    London ist gut zu mir gewesen. Ich denke, ich schulde es der Stadt, ab und zu ueber sie zu berichten.

    Est. 15 January 2004.